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Das Weisse Haus im Visier

Terroristen, wildes Rumgeballer und lahme Darsteller: «Olympus Has Fallen» glänzt nicht unbedingt als Actionfilm. Dafür ist es eine Reise ins patriotische Herz der amerikanischen Geschichte.

Lange, explosive Eröffnungsszene: Die Sicherheitsmänner des Weissen Hauses werden von nordkoreanischen Terroristen beschossen
Lange, explosive Eröffnungsszene: Die Sicherheitsmänner des Weissen Hauses werden von nordkoreanischen Terroristen beschossen
zvg

Die bösen Terroristen: Gäbe es sie nicht, Hollywood müsste sie erfinden. In Antoine Fuquas Actionstreifen «Olympus Has Fallen» wollen sie mal wieder dem US-Präsidenten ans Leder. Der entstammt in Fuquas Film der Kennedy-Retorte: weiss, gut aussehend, charmant, dazu noch liebevoller Papa.

Die Terroristen – zur Abwechslung mal keine Araber, sondern Nordkoreaner – starten in einer langen, explosiven Eröffnungssequenz einen Angriff auf das Weisse Haus: im Securityjargon «Olympus» genannt. Mit einem Luftangriff, zu Panzern umgebauten Lastwagen, allerhand Kleingeschütz und nicht zuletzt mithilfe von Verrätern und Infiltration bringen sie den Präsidentensitz unter ihrer Kontrolle.

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