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Bombastische Kinderlehre

Der amerikanische Regisseur Darren Aronofsky schickt in «Noah» die grosse Flut über die Welt.

Die biblische Geschichte von Noah und der Arche, wie sie geschehen sein soll in der zehnten Menschengeneration nach Adam und Eva, ist ja recht umstandslos zusammenzufassen: «Als der Herr sah, dass der Menschen Bosheit gross war ... da kam die Sintflut über die Erde, vierzig Tage lang ..., so vertilgte er alle Wesen, die auf dem Erdboden waren ..., nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war.»

So steht es im ersten Buch Mose, und das hat doch Dramatik in seiner Lakonie. Was andererseits den Riesenfilmschinken «Noah» von Darren Aronofsky («Black Swan») betrifft, worin Gott der Herr übler Laune ist und der Himmel in mächtigem Regenwetter zürnt, hat der unsterblich komische Poet Heinz Erhardt schon fast alles vorausgewusst, und zwar dergestalt:

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