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Amtlich bewilligtes Gemetzel

Der US-Horrorthriller «The Purge» mit Ethan Hawke beschwört einen gesellschaftlichen Extremzustand herauf, lässt jedoch die dazugehörige visionäre Kraft vermissen.

Eine Nacht im Zeichen der Gewalt: Einmal im Jahr sind in «The Purge» Gewalttaten erlaubt. Und schon rücken die maskierten Bösen an.
Eine Nacht im Zeichen der Gewalt: Einmal im Jahr sind in «The Purge» Gewalttaten erlaubt. Und schon rücken die maskierten Bösen an.
zvg

Die Grundidee von «The Purge» ist zynisch: Um die Gewalt in der Gesellschaft einzudämmen, werden in der nahen Zukunft für eine Nacht pro Jahr fast alle Gewalttaten offiziell von der Regierung erlaubt. Die alljährliche Flurbereinigung endet zwar jeweils in einem Blutbad, sie trägt aber – so wird zumindest verlautet – dazu bei, dass das Zusammenleben im restlichen Jahr ruhig verläuft.

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