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TV-Kritik: Wenn Nonnen Kinder stehlen

300'000 Neugeborene wurden in Spanien geraubt und heimlich verkauft – bis in die 90er-Jahre. Sowohl «Reporter» als auch «DOK» behandelt das Thema. Denn auch Schweizer sind betroffen.

«Reporter» begleitete die Basler Eltern Theo und Roser Häfliger-Lanaspa auf der Suche nach ihrem Sohn Ivan, der Ende der 70er-Jahre angeblich gestorben ist.
«Reporter» begleitete die Basler Eltern Theo und Roser Häfliger-Lanaspa auf der Suche nach ihrem Sohn Ivan, der Ende der 70er-Jahre angeblich gestorben ist.
SRF
Roser Häfliger-Lanaspa weiss nicht, ob ihr Ivan noch lebt. Sie hat keine Spur von ihm.
Roser Häfliger-Lanaspa weiss nicht, ob ihr Ivan noch lebt. Sie hat keine Spur von ihm.
SRF
Er dachte, sein Kind sei 1987 gestorben. Als vor wenigen Jahren das Grab aufgelöst wurde, war der Sarg leer.
Er dachte, sein Kind sei 1987 gestorben. Als vor wenigen Jahren das Grab aufgelöst wurde, war der Sarg leer.
SRF
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Tausende von Müttern haben in Spanien den vermeintlichen Tod ihres neugeborenen Babys beweint. Es sei kurz nach der Geburt gestorben, haben ihnen die Krankenschwestern gesagt, meist waren es katholische Nonnen.

Ihr angeblich totes Kind haben die meisten Mütter nie zu Gesicht bekommen; es liege schon im Sarg, es sei bereits weggebracht worden, es sei zu aufwühlend, irgendetwas in der Art haben die Nonnen gesagt. Wenn eine Mutter einfach nicht nachgeben wollte, haben die Schwestern ihr ein gefrorenes Baby gebracht und gesagt, es sei ihres. Der nächsten Mutter haben sie dasselbe Baby gezeigt und gesagt, es sei ihres. Und der übernächsten.

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