Zum Hauptinhalt springen

TV-Kritik: Dürfen Männer Emanzen sein?

«Sind Männer die Verlierer der Emanzipation?», wollte der «Club» gestern wissen und gab gleich eine falsche Richtung vor. Die Diskussion drehte sich fast nur um zwei Themen: Um Opfer und Frauen.

Der gestrige «Club» handelte von Gleichberechtigung und Emanzipation. Es diskutierten...
Der gestrige «Club» handelte von Gleichberechtigung und Emanzipation. Es diskutierten...
Screenshot SF
...Markus Theunert, Präsident des Dachverbands der Schweizer Männer- und Väterorganisationen Männer.ch, ...
...Markus Theunert, Präsident des Dachverbands der Schweizer Männer- und Väterorganisationen Männer.ch, ...
Screenshot SF
Elmar Ledergerber, Alt-Stadtpräsident von Zürich, ist überzeugt, dass die Gleichberechtigung im Kommen ist.
Elmar Ledergerber, Alt-Stadtpräsident von Zürich, ist überzeugt, dass die Gleichberechtigung im Kommen ist.
Screenshot SF
1 / 7

Gleichstellungsdiskussionen kranken oft daran, dass die Beteiligten mit Täter-Opfer-Schemata hantieren, wodurch zwar Emotionen geweckt, aber ein fruchtbares Gespräch oft verhindert wird. Die Täter-Opfer-Falle konnte auch der gestrige «Club» nicht umgehen, ja, sie wurde schon in der Eröffnungsfrage gestellt: «Sind Männer die Verlierer der Emanzipation?», hiess es. In der Folge der Sendung ging es eher um Prinzipien, mehr um eine Auslegeordnung von Ungerechtigkeiten auf beiden Seiten statt darum, wie man die Sache mit der Gleichberechtigung anpacken könnte. Es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis in der Schweiz wirklich Gleichberechtigung herrscht, dachte man sich. Aber der Reihe nach.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.