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«Habe viel mehr Ahnung von der Kunst als diese Trottel»

Die Doppelfolge des «Tatorts» mit Til Schweiger und der Schlagersängerin Helene Fischer weist enttäuschende Quoten auf. Schweiger reagiert auf Facebook unwirsch.

Gastauftritt: Schlagersängerin Helene Fischer spielte die Anführerin einer russischen Verbrechergruppe.
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ARD
Tolle Touchscreens, lichte Räume: Die Hamburger Crew ist auf dem neusten Stand.
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ARD
Verärgerte Russenmafia: Tschiller muss leiden.
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ARD
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Enttäuschendes Zuschauerinteresse für den «Tatort» aus Hamburg. Die Doppelfolge des «Tatorts» mit Til Schweiger als Nick Tschiller und der Schlagersängerin Helene Fischer sowie «Tagesschau»-Sprecherin Judith Rakers hatte eine TV-Quote von 7,69 Millionen Zuschauern (19,9 Prozent Marktanteil). Schon die erste Folge am Freitag hatte nur 8,24 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 22,1 Prozent entsprach – aber wohl kaum den Erwartungen von Schweiger und der ARD. Denn der Film war mit viel Vorabwerbung gestartet.

Was die Quote betrifft, wird Til Schweiger weiter dem Münster-«Tatort» hinterherrennen müssen. Jan Josef Liefers und Axel Prahl als Prof. Boerne und Kommissar Thiel hatten mit 13,63 Millionen Zuschauern (35,7 Prozent Marktanteil) für «Das Haus am Schwanensee» 2015 einen neuen Rekord aufgestellt. Schweiger hatte mit 12,57 Millionen seinen persönlichen Bestwert. Der stärkste je gemessene «Tatort» war ein Schimanski-Krimi aus dem Jahr 1991 mit 16,68 Millionen Zuschauern.

Schweiger postete bei Facebook einen Text, in dem er den Kritikern Ahnungslosigkeit vorwirft. Gleichzeitig lobt er seinen Regisseur Christian Alvart. Dieser habe «ein Stück deutsche Fernsehgeschichte» geschaffen. «Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld... andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken.»

Christian Alvart- was hast du gemacht?! Ich sage , du hast ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen!...Posted by Til Schweiger on Sunday, January 3, 2016

Über die Kritiker schrieb Schweiger: «Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was Aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!» Er, Schweiger, habe viel mehr Ahnung von Filmkunst als die meisten «Trottel», die darüber schrieben. Bei Facebook erhielt der Post neben mehreren Hundert Likes auch zahlreiche kritische Kommentare.

Anfang Februar ist Schweiger mit einem «Tatort»-Film im Kino zu sehen. Seine TV-Krimis bilden die inhaltliche Voraussetzung für den Kinofilm «Off Duty».

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