Zum Hauptinhalt springen

Die Pilger sind angekommen

Die fünf Radiopilger haben auf ihrer zwei­wöchigen Reise der TV-Bauernfamilie «Im Schatten der Burg» den Rang ab­gelaufen.

Gezeichnet von der zweiwöchigen Reise: Die SRF-Pilger am Donnerstag in Bern mit Moderator und Oberpilger Ralph Wicki (vorne links), daneben die Bernerin Andrea Reber.
Gezeichnet von der zweiwöchigen Reise: Die SRF-Pilger am Donnerstag in Bern mit Moderator und Oberpilger Ralph Wicki (vorne links), daneben die Bernerin Andrea Reber.
Thomas Zueger/SRF

Die beste Nachricht zuerst: Ralph Wicki ist wieder wohlauf! Der beliebte Moderator, der die Radiopilger auf ihrer Reise von Basel nach Freiburg anführte, musste zwischenzeitlich kürzertreten und dann sogar pausieren. «I ha de Morelli», liess er das SRF-Publikum tief in seine Seele blicken. Die ungewohnten Schlupfsandalen (die er später gegen Wanderschuhe auswechseln durfte) und Verdauungsstörungen haben den 56-Jährigen arg zermürbt. Auch die anderen Pilgerinnen und Pilger hatten ihre Probleme – sei es die anfängliche Kälte, dann die Hitze oder die harten Liegestellen, die ihnen den Schlaf raubten.

Waren es diese täglichen Herausforderungen, das Leiden, der Kampf mit der Natur, der das Publikum fesselte? Tatsache ist: Das Pilgergrüppchen, das sich trotz aller Unbill durchzuschlagen wusste, interessierte das Publikum weit mehr als die Familie auf ihrem beschaulichen Bauernhof «Im Schatten der Burg», der zweite Schwerpunkt des diesjährigen «Living History»-Projekts «Leben vor 500 Jahren» von Radio und Fernsehen SRF.

So sind die Zuschauerzahlen von «Schweiz aktuell», wo täg­lich Zusammenfassungen beider Schauplätze zu sehen waren, auf über 350 000 angestiegen, als die Pilger auf ihre beschwerli­che 240-Kilometer-Reise gingen. «Wir hatten nie mit einem so grossen Interesse gerechnet», sagt Cathy Flaviano, Projektleiterin bei Radio SRF 1. «Die Pilgergruppe um Ralph Wicki hat das Publikum ganz offensichtlich ­bewegt.»

Das zeigte sich auch auf der Wegstrecke: Von Etappe zu ­Etappe wurden die Pilger von mehr Schaulustigen empfangen. Manchmal sogar mit Speis und Trank – stets mit dem Hinweis, dies und jenes habe es im Mittelalter ebenfalls schon gegeben.

Kein Wunder also, dass auch Ralph Wicki bald wieder auf die Beine kam. Die gestrige Schlussetappe nach Freiburg ist er wieder wacker vorneweg marschiert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch