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Beckmann will Talkshow aufgeben

Innerhalb der ARD ist eine Diskussion um die Streichung von zwei der fünf Talkshows entbrannt. Moderator Reinhold Beckmann hat verkündet, sein Format aufgeben zu wollen. Er übt deutliche Kritik an der ARD.

Die Absetzung von «Beckmann» ist schon seit längerem ein Thema: Frank-Walter Steinmeier (l.) ist 2009 zu Gast bei Reinhold Beckmann.
Die Absetzung von «Beckmann» ist schon seit längerem ein Thema: Frank-Walter Steinmeier (l.) ist 2009 zu Gast bei Reinhold Beckmann.
Reuters

Der Moderator Reinhold Beckmann will die nach ihm benannte Talkshow aufgeben. «Ich bin der Debatte über Sinn und Unsinn der politischen Talkshows in der ARD einfach müde», sagte Beckmann der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). Er verband seine Ankündigung mit deutlicher Kritik an der ARD, in deren Kreis seit längerem eine Absetzung der Talkshow «Beckmann» erwogen wird.

Er habe das Gefühl gewonnen, dass es bei der Bewertung der Talkshows in der ARD nicht um Qualität gehe, sondern nur um die Frage, welche Sendeanstalt wie viele Talkshows habe, sagte Beckmann der FAS weiter. »Das ist ein Abzählreim. Da wollte ich nicht mitgerechnet werden.« Seine Entscheidung habe er bereits vor drei Wochen NDR-Intendant Lutz Marmor mitgeteilt.

Weniger Talkshows?

Nach einem Bericht des Magazins «Spiegel» wollen die Intendanten der ARD-Sender bei einem Treffen am Montag in Berlin über ein neues Talkshowkonzept beraten. Demnach dringen besonders die Rundfunkräte von WDR und Bayerischem Rundfunk sowie Programmdirektor Volker Herres darauf, deren Zahl zu verringern. Die Rede sei davon, dass es künftig nur noch drei, höchstens aber vier der Plauderrunden geben solle.

Neben der Sendung «Beckmann» geht es dabei laut «Spiegel» auch um die Zukunft der Sendungen von Günther Jauch, Frank Plasberg, Sandra Maischberger und Anne Will. Eine Beschlussempfehlung gab es demnach im Vorfeld nicht.

AFP/kpn

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