Ein Mord ist keine Hinrichtung

Man soll sich die Sprache des Terrorismus nicht aneignen, meint Martin Ebel zum Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

Eine Hinrichtung ist die Tötung eines Menschen als Vollzug einer vom Gesetz vorgesehenen Todesstrafe. (Video: Tamedia)
Martin Ebel@tagesanzeiger

Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit TA-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, das Sprachgefühl zu pflegen und gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt – oder selbst hervorbringt.

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