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Woody Allen schlägt zurück

Der 78-jährige Regisseur bestreitet erneut, seine Adoptivtochter missbraucht zu haben. Und er erhebt schwere Vorwürfe gegen seine ehemalige Partnerin Mia Farrow.

Seine Adoptivtochter, die unter neuem Namen in Florida lebt, schrieb in einem offenen Brief, den die New York Times veröffentlichte, dass ihr Vater sie als 7-jähriges Kind missbraucht habe. Ihre Behauptung sei« unwahr und schändlich», liess Allen über seine Anwälte verlauten.
Seine Adoptivtochter, die unter neuem Namen in Florida lebt, schrieb in einem offenen Brief, den die New York Times veröffentlichte, dass ihr Vater sie als 7-jähriges Kind missbraucht habe. Ihre Behauptung sei« unwahr und schändlich», liess Allen über seine Anwälte verlauten.
Carlo Allegri, Keystone
Verjährt: Der mutmassliche Fall liegt über 21 Jahre zurück und löste 1993 eine Untersuchung und einen Prozess aus. Allen wurde nie schuldig gesprochen. Im Bild: Woody Allen auf dem Weg zu einer Anhörung am State Supreme Court. (12. Januar 1993)
Verjährt: Der mutmassliche Fall liegt über 21 Jahre zurück und löste 1993 eine Untersuchung und einen Prozess aus. Allen wurde nie schuldig gesprochen. Im Bild: Woody Allen auf dem Weg zu einer Anhörung am State Supreme Court. (12. Januar 1993)
Mario Cabrera, Keystone
Mia Farrow und Woody Allen trennten sich 1992, nachdem Woody Allens Verhältnis zu Farrows Adoptivtochter Soon-Yi ans Licht gekommen war, die Farrow während ihrer Beziehung mit Musiker André Previn adoptiert hatte. Im Dezember 1997 heirateten Allen und Soon-Yi Previn, und adoptierten später zwei Töchter.
Mia Farrow und Woody Allen trennten sich 1992, nachdem Woody Allens Verhältnis zu Farrows Adoptivtochter Soon-Yi ans Licht gekommen war, die Farrow während ihrer Beziehung mit Musiker André Previn adoptiert hatte. Im Dezember 1997 heirateten Allen und Soon-Yi Previn, und adoptierten später zwei Töchter.
Andrea Merola, Keystone
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Er werde sich nie mehr zu der Sache äussern, schreibt er zuletzt, und es werde niemand in seinem Namen auf irgendwelche Kommentare reagieren: «Es sind genug Menschen verletzt worden.» Zuvor beteuert Woody Allen noch einmal in aller Ausführlichkeit, er habe seine Adoptivtochter Dylan nicht missbraucht. Der Regisseur schreibt das in der «New York Times», welche Dylans wiederholte Behauptung vor einer Woche öffentlich gemacht hatte.

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