Wie der Fall Argento die Me-Too-Bewegung verändert

Eine Frau als Täterin? Kommt selten vor, muss aber denkbar bleiben, zeigen die Anschuldigungen gegen Schauspielerin Asia Argento. Die Me-Too-Bewegung hat sich damit um eine Facette erweitert.

Ihr Fall könnte die Me-Too-Debatte drehen: Asia Argento.

(Bild: Keystone)

Knapp drei Wochen liegt der Bericht der New York Times zurück, in dem schwere Anschuldigungen gegen die Schauspielerin Asia Argento erhoben wurden. Sie habe den damals 17-jährigen Jimmy Bennet im Jahr 2003 in einem Hotelzimmer in Los Angeles sexuell genötigt und ihm 380 000 Dollar gezahlt, als er sie dafür Jahre später anzeigen wollte, so die Vorwürfe. Bennet bestätigte den Bericht einige Tage später, Argento stritt ihn ab, jetzt teilt auch ihr Anwalt gegen Bennet aus. Dieser könne sich glücklich schätzen, nicht selbst wegen sexueller Nötigung angezeigt worden zu sein, sagte der Jurist dem Promiportal TMZ. In Wirklichkeit sei das Treffen in dem Hotelzimmer nämlich ganz anders abgelaufen.

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