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Tod eines Ekstatikers

Alexander Shulgin hat das Ecstasy und Hunderte andere Substanzen entdeckt. Nun ist der Chemiker 88-jährig auf seiner Farm in Kalifornien gestorben. Nachruf auf einen brillanten Riesen.

Jean-Martin Büttner
Der «Ecstasy-Vater»: Alexander Shulgin starb am 3. Juni 2014 in seinem Haus in Nordkalifornien.
Der «Ecstasy-Vater»: Alexander Shulgin starb am 3. Juni 2014 in seinem Haus in Nordkalifornien.
Keystone
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Er war ein Hüne, der Heiterkeit ausstrahlte, er war zugänglich beim Reden, schlagfertig beim Vortragen und leidenschaftlich in der Debatte. Und wie Albert Hofmann, der das LSD entdeckt hatte, war sein Freund und Kollege Alexander Shulgin die beste mögliche Werbung für die Substanz, deren Wirkung er weltweit popularisieren sollte: MDMA, von seinen verzückten Konsumenten Ecstasy genannt. Das euphorisierende Amphetamin hatte einen tief greifenden Einfluss auf die Technobewegung, auf Ästhetik, Musik und Selbstverständnis einer ganzen Generation.

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