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Renzo Piano baut ein Oscar-Museum und ein Dorf

Der 75-jährige italienische Stararchitekt Renzo Piano hat derzeit viel zu tun: In Los Angeles soll nach seinen Plänen ein Oscar-Museum entstehen und in Ligurien eine neue Gemeinde.

Beschäftigter Mann mit vielen Plänen: Stararchitekt Renzo Piano.
Beschäftigter Mann mit vielen Plänen: Stararchitekt Renzo Piano.
Keystone

Die Oscar-Akademie teilte am Donnerstag mit, dass bereits 100 Millionen Dollar an Spenden für das von Piano entworfene Projekt des Filmmuseums eingegangen seien. Die Gelder stammten von Filmschaffenden wie Annette Bening, Warren Beatty, Tom Hanks und George Lucas sowie zahlreichen Filmstudios und Stiftungen. Das mit Kosten von 250 Millionen Dollar veranschlagte Museum soll im Jahr 2016 eröffnet werden. Es wird auf dem Gelände des Los Angeles County Museum of Art (Lacma) gebaut.

Eine ganz andere Form von Behausung plant Piano für das von einem schweren Erdrutsch zerstörte Dorf Vernazza, das als Perle der Cinque Terre galt. Nächsten Donnerstag, am Jahrestag des Erdrutsches, stellen er und sein britischer Kollege Richard Rogers ihre gratis erstellte Machbarkeitsstudie vor.

Für die Finanzierung sorgen hier nicht Stars, sondern zwei Wohltätigkeitsorganisationen. Die Bauarbeiten sollen im Januar beginnen, berichtet «La Stampa».

SDA/dj

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