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«Man sollte sich Usain Bolt nicht zum Vorbild nehmen»

Sportpsychologe Patric Eisele über Druck und Selbstvertrauen im Spitzensport – und was wir aus Bolts gestrigem Rennen lernen können.

Der schnellste Mann der Welt: Usain Bolt.
Der schnellste Mann der Welt: Usain Bolt.
Reuters
Der Zieleinlauf nach einem packenden 100-m-Lauf: Usain Bolt (g. l.) gewinnt vor Landsmann Yohan Blake und Justin Gatlin aus den USA (M.).
Der Zieleinlauf nach einem packenden 100-m-Lauf: Usain Bolt (g. l.) gewinnt vor Landsmann Yohan Blake und Justin Gatlin aus den USA (M.).
Reuters
Die beiden Jamaikaner scheuen das Bad in der Menge nicht. Die Sportfans sind gespannt auf die 200 Meter am Donnerstag. Bolt ist wieder Favorit auf Gold. Er will ja eine Legende werden; er ist drauf und dran, dieses Ziel zu verwirklichen.
Die beiden Jamaikaner scheuen das Bad in der Menge nicht. Die Sportfans sind gespannt auf die 200 Meter am Donnerstag. Bolt ist wieder Favorit auf Gold. Er will ja eine Legende werden; er ist drauf und dran, dieses Ziel zu verwirklichen.
Reuters
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Herr Eisele, Usain Bolt hat seine Ansagen («Jetzt geht es darum, zur Legende zu werden. Ich werde den Rest der Welt hinter mir lassen») umgesetzt. Waren solche Äusserungen Teil einer sportpsychologischen Strategie? Eher nicht. Zwar sagt man von sportpsychologischer Seite her ganz klar: Du musst dir hohe Ziele setzen. Von provokativen Sprüchen rät man aber eher ab – weil dadurch Druck entstehen kann.

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