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Kraftpakete, Luftakrobaten und ein Zirkus-Spross

«Passion Cirque» heisst das neue Programm des Circus Knie. In Rapperswil SG bekamen die Zuschauer die spektakuläre Unterhaltung erstmals zu Gesicht.

Atemberaubend: Franco Knie jun. und Linna Knie - Sun mit ihren Elefanten.
Atemberaubend: Franco Knie jun. und Linna Knie - Sun mit ihren Elefanten.
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Die Fratelli Errani.
Die Fratelli Errani.
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Kräftig: Die Kubaner Leosvel und Diosmani.
Kräftig: Die Kubaner Leosvel und Diosmani.
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Die Generalprobe des Circus Knie in Rapperswil SG hat das Publikum begeistert. Comedy, Zauberei und Schauspiel vereinigt der Schweizer Michel Gammenthaler, der gleich mehrere, ganz unterschiedliche Figuren verkörpert. Für eine Saison hat dieses «Ensemble» nun die gewohnten Kleinkunstbühnen mit der Zirkusmanege vertauscht.

Anmutigen Tanz mit, am und im Cyr-Rad - einer Art überdimensionierter Hula-Hoop-Reifen - präsentiert die Kanadierin Valerie Inertie. Mit den Füssen am Boden bleibt der Russe Semeon Krachinov: Der junge Jongleur lässt dafür bis zu neun Bälle und sieben Keulen durch die Luft wirbeln.

Die drei Fratelli Errani aus Italien springen halsbrecherische Figuren auf dem Trampolin. Der zehnjährige Ivan Frédéric Knie darf mithüpfen. Maycol und sein Bruder Wioris präsentieren zudem eine rasante Ungarische Doppelpost auf prächtigen Pferden. Die drei Brüder sind Knie-Besuchern bereits wohlbekannt. Einer von ihnen, Maycol, ist Ehemann von Géraldine Katharina Knie und Vater der mittlerweile einjährigen Chanel Marie.

Kraftpakete und Luftakrobaten

Schon beinahe schmerzhaft ist es, Leosvel und Diosmani zuzugucken: Die beiden kubanischen Kraftpakete scheinen am Vertikalmast die Schwerkraft zu überwinden. Fahrradakrobatik vom Feinsten bringen die sieben Dalian Girls aus China in die Manege.

Gefährliche Kunststücke in schwindelerregender Höhe vollführt das ukrainische Luftakrobatik-Trio Tereshchenko. Ebenfalls aus der Ukraine kommt die Gruppe White Gold: Die vier Artisten zeigen verblüffende Bodenakrobatik verbunden mit Äquilibristik.

Unverzichtbar: Elefanten und Pferde

Von der Familie Knie steht dieses Jahr Franco nicht in der Manege, leistete am Donnerstag aber einige Handreichungen. Er widmet sich ansonsten ganz dem Projekt Elefantenpark im Knie-Kinderzoo Rapperswil.

Knie wäre aber nicht Knie ohne Elefantennummer. Sohn Franco jun. und dessen Frau Linna Knie-Sun treten mit den grauen Riesen in die Manege. Nach Möglichkeit ist auch der sechsjährige Sohn Chris Rui mit dabei.

Ebenso unverzichtbar wie die Elefanten sind im Schweizer National- Circus die Pferde. Präsentiert werden sie von Fredy Knie jun., dessen Frau Mary-José und Tochter Géraldine Katharina. Nach der letztjährigen Babypause ist sie zurück in der Manege.

Edel wirkt etwa ein schwarz-weiss Tableau mit Arabern, Friesen und Zebras. Auch Géraldine Katharinas Sohn Ivan Frédéric tritt auf. Zum Auftakt der Generalprobe durfte er das Publikum begrüssen.

353 Vorstellungen an 43 Orten

Die Darbietungen der Artistinnen und Artisten aus aller Welt werden umrahmt vom mitreissenden ukrainischen Circus Theater Bingo. Für die musikalische Begleitung sorgt wie immer das Zirkusorchester unter der Leitung von Ruslan Fil.

Nur wenige Stunden nach der Generalprobe stieg am Donnerstagabend die Saisonpremiere. Nach ein paar Tagen in Rapperswil bricht der Knie-Tross zur Reise kreuz und quer durch die Schweiz auf. An 43 Orten zeigt er insgesamt 353 Vorstellungen. Am 18. November in Lugano heisst es dann zum letzten Mal «Manege frei - Passion Cirque».

SDA/kpn

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