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Ein Mann aus dem Establishment lässt im Mist wühlen

Paul Steigers gemeinnützige Onlinepublikation Pro Publica gewann den Pulitzerpreis. Ausgezeichnet wurde die Artikelserie über fragwürdige Praktiken von Wallstreet-Bankern.

«Jeder Ort, wo es Macht gibt, ist ein guter Ort für uns»: Paul Steiger von Pro Publica.
«Jeder Ort, wo es Macht gibt, ist ein guter Ort für uns»: Paul Steiger von Pro Publica.
Keystone

Im Herbst 2006 bekam Paul Steiger einen Anruf von alten Bekannten. Die Milliardäre Herb und Marion Sandler, reich geworden durch den Verkauf ihres Hypothekargeschäfts, fragten ihn, wie sie 10 Millionen Dollar pro Jahr für investigativen Journalismus ausgeben könnten. Ihr Timing passte: Steiger, langjähriger Chefredaktor des «Wall Street Journal» (WSJ), stand ein Jahr vor der Pensionierung.

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