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Die Swissair vor dem Untergang

Jeden Freitag präsentiert Redaktion Tamedia Fundstücke aus dem Archiv der Fotostiftung Schweiz. Heute: Herbert Matters fotografischer Blick auf die Swissair.

Flughafen Dübendorf (im Hangar), um 1935.
Flughafen Dübendorf (im Hangar), um 1935.
© Herbert Matter Estate, NY / Fotostiftung Schweiz
Flughafen Dübendorf, um 1935.
Flughafen Dübendorf, um 1935.
© Herbert Matter Estate, NY / Fotostiftung Schweiz
Flughafen Dübendorf, um 1935.
Flughafen Dübendorf, um 1935.
© Herbert Matter Estate, NY / Fotostiftung Schweiz
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Zehn Jahre ist es her seit dem Grounding der Swissair, der grossen Schweizer Fluggesellschaft, dem Symbol der Stärke. Niemand hätte wohl daran gedacht, dass die Firma jemals untergehen würde. Die Fotos des schweizerisch-amerikanischen Fotografen Herbert Matter aus den Dreissigerjahren strahlen sie noch aus, diese frühere Stärke.

1907 in Engelberg geboren, gilt Matter als Begründer des modernen Fotoplakats in der Schweiz. 1925 bis 1927 studierte er Malerei an der Ecole des Beaux-Arts in Genf und anschliessend der Académie Moderne in Paris bei Fernand Léger und Amédée Ozenfant. Das Fotografieren brachte er sich selber bei. 1929 bis 1932 arbeitete er als selbstständiger Fotograf und Designer und für die renommierte französische Schriftengiesserei Deberny & Peignot.

1932 kehrte er nach Zürich zurück und entwarf stilprägende Plakate für die Schweizerische Verkehrszentrale. In dieser Zeit entstanden auch seine Swissair-Fotos aus obiger Bildergalerie. 1936 liess sich Herbert Matter in New York nieder. Dort arbeitete er als Freelancer, unter anderem für «Harper's Bazaar» oder «Vogue», und realisierte 1939 den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in New York. Später war er unter anderem Berater für Design bei Knoll International, dem Guggenheim Museum New York und Museum of Fine Arts Houston und unterrichtete Fotografie an der Yale University.

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