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«Die Schweizer Nationalhymne ist nicht sehr schweizerisch»

Wladimir Putin will die russische Nationalhymne modernisieren. In der Schweiz hat Lukas Niederberger von der Gemeinnützigen Gesellschaft dasselbe vor. Im Interview erläutert er seine Pläne.

Philippe Zweifel
Identitätsstiftend: Nationalrat Christoph Blocher (r.) singt mit Gattin Silvia und Nationalrat Christoph Mörgeli die Schweizer Landeshymne an der Bundesfeier bei der Wirtschaft Degenried in Zürich am 1. August 2012.
Identitätsstiftend: Nationalrat Christoph Blocher (r.) singt mit Gattin Silvia und Nationalrat Christoph Mörgeli die Schweizer Landeshymne an der Bundesfeier bei der Wirtschaft Degenried in Zürich am 1. August 2012.
Keystone
Der Schweizer Ruderer Xeno Müller beim Abspielen der Nationalhymne nach dem Gewinn der Goldmedaille im Skiff auf dem Lake Lanier an der Olympiade von Atlanta. (27. Juli 1996)
Der Schweizer Ruderer Xeno Müller beim Abspielen der Nationalhymne nach dem Gewinn der Goldmedaille im Skiff auf dem Lake Lanier an der Olympiade von Atlanta. (27. Juli 1996)
Keystone
Mit einer Feier am 30. Juni 1991 auf dem Rütli dankt die CVP der Parteibasis ihren Orts-, Bezirks- und Kantonalparteien.
Mit einer Feier am 30. Juni 1991 auf dem Rütli dankt die CVP der Parteibasis ihren Orts-, Bezirks- und Kantonalparteien.
Keystone
Mehrere Dutzend Rechtsradikale aus der ganzen Schweiz fanden sich am 1. August 1999 auf dem Rütli ein und setzten sich zum Singen der Landeshymne auf ihre Art in Szene.
Mehrere Dutzend Rechtsradikale aus der ganzen Schweiz fanden sich am 1. August 1999 auf dem Rütli ein und setzten sich zum Singen der Landeshymne auf ihre Art in Szene.
Keystone
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Herr Niederberger, Wladimir Putin will die russische Nationalhymne modernisieren. Wie finden Sie das? Grundsätzlich ist das eine gute Idee. Eine Hymne ist ja immer auch Ausdruck einer gesellschaftlichen und kulturellen Wirklichkeit. Da sollte man alle paar Jahrzehnte über die Bücher gehen und schauen, ob die Hymne diesen Realitäten noch entspricht.

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