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Ai Weiwei spricht: Interviews in Buchform

Der bei der chinesischen Regierung in Ungnade gefallene und seit Anfang April inhaftierte Künstler Ai Weiwei kommt in einem neu erscheinenden Gesprächsband nun selbst zu Wort.

Provokateur: Künstler Ai Weiwei aus China.
Provokateur: Künstler Ai Weiwei aus China.
Keystone
Bis zum 21. August ist eine Ausstellung von ihm im Fotomuseum Winterthur zu sehen. Hier das Bild «Dropping a Han-Dynasty Urn» (Eine Urne aus der Han-Dynastie fallenlassen), 1995. Triptychon, C-Prints, je 150 x 166 cm.
Bis zum 21. August ist eine Ausstellung von ihm im Fotomuseum Winterthur zu sehen. Hier das Bild «Dropping a Han-Dynasty Urn» (Eine Urne aus der Han-Dynastie fallenlassen), 1995. Triptychon, C-Prints, je 150 x 166 cm.
© Ai Weiwei
Nach Ende der Schau in London sollen die 150 Tonnen Porzellan-Samen zurück nach China gebracht worden sein.
Nach Ende der Schau in London sollen die 150 Tonnen Porzellan-Samen zurück nach China gebracht worden sein.
Keystone
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«Ai Weiwei spricht» nennt sich das Buch, das fünf Gespräche mit dem Schweizer Kurator Hans Ulrich Obrist aus den vergangenen Jahren enthält und am 29. August erscheinen wird. Obrist selbst sieht sein Interviewprojekt als «einen Protest gegen das Vergessen», wie aus einem Communiqué des Hanser Verlags vom Dienstag hervorgeht.

Die Gespräche fanden zu ungewöhnlichen Zeiten statt, etwa frühmorgens um 6.30 Uhr im Londoner «Brutally Early Club» oder spätnachts in verschiedenen Nachtclubs, quer über den Globus vom Pekinger Künstler-Studio bis hin zum Interviewmarathon in der Serpentine Gallery in London.

Offen und deutlich spricht Ai Weiwei in dem Buch über seinen Vater, den Dichter Ai Qing, über seine Kindheit im Exil und seine Kritik am chinesischen Staat. Und er diskutiert über die Dimensionen seines Schaffens und die Einflüsse, die seine Kunst prägen.

SDA/dj

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