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«Da widerspreche ich ABSOLUT»

Darf eine Feministin keine Kinder haben? Diese Frage versetzt Liv Strömquist in Rage. #MeToo überzeugt die Künstlerin auch nicht ganz.

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Alexandra Kedves@tagesanzeiger

Frau Strömquist, man nennt Sie eine Radikalfeministin. Zurzeit argumentieren manche, dass echte Feministinnen keine Kinder haben dürfen.
Da widerspreche ich ABSOLUT, und bitte schreiben Sie das in Grossbuchstaben! Das Glück der Mutterschaft und die Gefühle mütterlicher Liebe zählen zu den grössten Lebensfreuden überhaupt. Sie sind eine sehr tiefe, existenzielle, weibliche Erfahrung. Wenn Sie spüren, dass Sie Kinder haben wollen, sollten Sie auf keinen Fall aus politischen, rationalen oder ideologischen Gründen auf diese Freude und Liebe verzichten. Die Sehnsucht nach Kindern sitzt viel tiefer als jede oberflächliche Rationalität; genauso wie die Liebe. Aus so einem Blickwinkel würden Sie sich der heiligen Bedeutung des Lebens berauben, die jenseits der Vernunft liegt.

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