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Schweizer Autorin erhält Nachwuchspreis

Grosse Ehre für die Aargauerin Simone Lappert. Die Autorin gewinnt in der Nachwuchssparte mit dem Text «Blaumachtage» den österreichischen Wartholz-Preis.

«Emphatischer, aber präziser Blick»: Simone Lappert.
«Emphatischer, aber präziser Blick»: Simone Lappert.

Zum siebenten Mal ist in Reichenau an der Rax in Niederösterreich der Wartholz-Literaturpreis vergeben worden. Der mit 10'000 Euro dotierte Hauptpreis ging an den Deutschen Stephan Groetzner. Den Newcomerpreis erhielt die Schweizerin Simone Lappert.

Der 1984 in Aarau geborenen Autorin wurde eine Buchveröffentlichung im Wiener Braumüller-Verlag zugesagt. Mit «Blaumachtage» zeichnete die Jury einen Text aus, der «mit emphatischen, aber präzisen Blicken eine Geschichte geschwisterlicher Solidarität erzählt».

Groetzner überzeugte die Jury mit einem Auszug aus einem Prosatext über «tote Russen». «Absurd, poetisch, witzig und schwermütig wird hier mit Traditionsversatzstücken aus der russischen Literatur- und insbesondere Musikgeschichte gespielt», hiess es in der Erklärung.

Auch den mit 2000 Euro dotierten Publikumspreis heimste der 1965 in Hamburg geborene Groetzner ein, der unter anderem als Erntehelfer, Stanzer, Kirchenmusiker und Wachtmeister gearbeitet hat. Literarisch trat er etwa als Preisträger beim Open Mike der LiteraturWERKstatt Berlin 1998 hervor. Zuletzt erschien der Roman «So ist das» (2013).

SDA/mrs

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