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Hitler und Heroin im blauen Blut

Adel vernichtet: Autoren aus der britischen Aristokratie sägen mit schrägen Romanen am eigenen Stammbaum.

Vom Vater vergewaltigt, von der Mutter nicht beachtet: Edward St Aubyn, Spross aus dem britischen Hochadel. (Archivbild)
Vom Vater vergewaltigt, von der Mutter nicht beachtet: Edward St Aubyn, Spross aus dem britischen Hochadel. (Archivbild)
Reuters

England, du hast es besser. Shakespeare, Monty Python und Prince Harry. Die Cotswolds, Castles und Cottages. Tea­time, Landpartien, Rhododendron, Gartenlust. Da kann der Kontinent grün werden vor Neid. Vor allem hat England einen Adel, der distinguiert genug ist, um nicht nur zur arbeitenden Klasse, sondern sogar zur eigenen Klasse Abstand zu halten. Wie schafft man das? Am besten fängt man bei den eigenen Erzeugern an und schreibt einen Familienroman, der sich gewaschen hat. Es gibt vorzügliche Autoren auf der Insel, die aus dem Hochadel stammen, aber auf unserem nichtswürdigen Kontinent nur eine Nebenrolle spielen.

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