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Gestatten: Adrenaline

Die «Asterix»-Macher präsentierten die neue Titelfigur.

Hans Jürg Zinsli
Mutmasslich resolute Heldin: Adrenaline wird in «Die Tochter des Vercingetorix» für Aufruhr bei den Galliern sorgen. Foto: © 2019 Les Éditions Albert René
Mutmasslich resolute Heldin: Adrenaline wird in «Die Tochter des Vercingetorix» für Aufruhr bei den Galliern sorgen. Foto: © 2019 Les Éditions Albert René

Jetzt ist klar, mit wem es die Gallier in «Die Tochter des Vercingetorix» zu tun bekommen: Die Titelfigur im 38. Asterix-Abenteuer heisst Adrenaline, das wurde an einer Pressekonferenz in Paris von Szenarist Jean-Yves Ferri und Zeichner Didier Conrad enthüllt. Warum Adrenaline? «Das hat vermutlich mit ihrem Charakter zu tun», sagte Ferri schmunzelnd.

Adrenaline, die eine eigenwillige rote Zopffrisur trägt und auf dem Cover ziemlich hochnäsig auftritt, dürfte für beträchtliches Chaos im gallischen Dorf sorgen – namentlich unter den männlichen Teenagern, von denen zwei Exemplare ebenfalls vorgestellt wurden: Es sind die Söhne des Fischhändlers Verleihnix und des Schmiedes Automatix (sie heissen Blinix und Selfix), wobei man bei diesen Figuren zu einem Trick habe greifen müssen, wie Szenarist Ferri verrät.

Die Greta Thunberg des Comics?

Da diese verschlafenen Buben in «Asterix»-Abenteuern bisher keine Rolle spielten, habe man sie als Studenten in Condate (Rennes) konzipiert, die nun in den Semesterferien nach Hause kämen – und da auf die resolute Adrenaline treffen. Ob die weibliche Hauptfigur eine Art Greta Thunberg des Comics sein soll? «Das wäre reiner Zufall», meinte Ferri. Und Conrad bekräftigte, dass er sich beim Zeichnen der Adrenaline von seiner eigenen Tochter habe inspirieren lassen.

Immerhin: Teenager waren bislang in «Asterix»-Alben nahezu inexistent, Frauenfiguren dienten in der Regel bloss als Beigemüse. Ferri und Conrad bekräftigten denn auch, dass man die Gelegenheit unbedingt nutzen müsse, wenn man aufgrund der Geschichte eine Figur wie Adrenaline im Comic unterbringen könne.

Und noch ein Teenager ...

Es gebe ausserdem einen weiteren Teenager im Dorf, sagte Ferri – und präsentierte ein Bild von Obelix, wo sich der dünnhäutige Hinkelsteinlieferant bei Asterix ausheult mit den Worten: «Buhuhuhuuuuh! Die anderen Jugendlichen mögen mich niiicht!!!»

Bestätigt wurde überdies die Vermutung, dass das 38. «Asterix»-Abenteuer diesmal keine der üblichen Reisen enthält, sondern im Wesentlichen in und um das gallische Dorf spielt. Aber eben – ein bisschen muss man sich noch gedulden: «Die Tochter des Vercingetorix» erscheint am 24. Oktober mit einer internationalen Startauflage von 5 Millionen Exemplaren.

Obelix heult sich aus: Szene aus dem neuen «Asterix»-Band. Foto: © 2019 Les Éditions Albert René
Obelix heult sich aus: Szene aus dem neuen «Asterix»-Band. Foto: © 2019 Les Éditions Albert René
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