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«Ferien gemacht und den Mund gehalten»

Rainer Schumacher hat Dan Browns «Inferno» ins Deutsche übersetzt – abgeschieden und verbunkert in Mailand. Nun darf er über das Buch und seine Arbeit sprechen.

In seinem neuen Thriller bezieht er sich auf Dantes «Göttliche Komödie» (13. Mai 2013).
In seinem neuen Thriller bezieht er sich auf Dantes «Göttliche Komödie» (13. Mai 2013).
Keystone
Das Cover von «Inferno» (14. Mai 2013).
Das Cover von «Inferno» (14. Mai 2013).
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Brown mit seinem Bestseller, dem «Da Vinci Code» (13. Mai 2003). Von diesem Buch verkaufte Brown über 50 Millionen Stück.
Brown mit seinem Bestseller, dem «Da Vinci Code» (13. Mai 2003). Von diesem Buch verkaufte Brown über 50 Millionen Stück.
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Herr Schumacher, was war ihre grösste Herausforderung bei der Übersetzung von «Inferno»? Vor allem eins: Dan Brown verarbeitete auch diesmal riesige Wissensmengen, die wir nachrecherchieren mussten.

Wie recherchierten Sie? Mit Wikipedia, klar, und mit Reiseführern. Aber auch über die Fotosite Flickr: Touristenbilder waren sehr hilfreich, weil wir mit ihnen rekonstruieren konnten, an welchen Orten und in welchen Räumen sich Robert Langdon jeweils befindet, wo er steht und wohin er schaut. Bei «Inferno» war natürlich auch eine intensive Beschäftigung mit Dantes «Inferno» nötig – ein Buch, das ich bis dahin nicht gekannt hatte und dessen Sprachgewalt mich enorm beeindruckt hat.

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