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Ein zartbesaiteter Antiheld entdeckt das Leben

Der 28-jährige Berner Christian Zehnder betört in seinem zweiten Roman «Julius» mit einem Erzählton zwischen Kitsch und Magie.

Zeugt von grossem Können: Christian Zehnders «Julis» ist ein einfühlsames Werk.
Zeugt von grossem Können: Christian Zehnders «Julis» ist ein einfühlsames Werk.
PD

Wenn eine Mutter auf die Pubertät ihres Sohnes zurückblickt und ihr als einzige Schwierigkeit dessen «unerschütterlicher Ernst und ein fast demonstratives Warten auf Stühlen, Bänken und Simsen» einfällt, darf sie sich glücklich schätzen. Julius schlug nicht über die Stränge. Er wuchs behütet vor den Toren der Stadt auf, die Eltern waren eifrig im Garten tätig, diesem kleinen Paradies in Pastellfarben.

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