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«Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist derselbe wie zwischen Tier und Pflanze»

Über die Liebe haben viele Philosophen nachgedacht – aber wie gingen sie in der Realität damit um? Ein Buch zeigt das oft schwierige Liebesleben von Platon, Kant & Co.

Die berühmte «platonische Liebe» ist eine Verkürzung: Beim griechischen Philosophen hatte die Liebe mehrere Ausprägungen: zu Gott respektive zum Guten, zum Fleisch, zu sich selbst und die freundschaftliche. Er selber blieb sein Leben lang Junggeselle. Wie «platonisch» seine Liebe zu jungen Knaben war, ist umstritten.
Die berühmte «platonische Liebe» ist eine Verkürzung: Beim griechischen Philosophen hatte die Liebe mehrere Ausprägungen: zu Gott respektive zum Guten, zum Fleisch, zu sich selbst und die freundschaftliche. Er selber blieb sein Leben lang Junggeselle. Wie «platonisch» seine Liebe zu jungen Knaben war, ist umstritten.
Wikipedia
Der Womanizer unter den Philosophen. Er hatte zahlreiche Affären, darunter viele adlige Frauen. Die daraus entstehenden Kinder gab er ins Waisenhaus, weil sie ihn bei seinem grossen philosophischen Schaffen gestört hätten. In seinen «Confessions» berichtet er von seinen sexuellen Vorlieben wie Exhibitionismus: «Ich trieb mich in dunklen Strassen und einsamen Orten rum, wo ich mich vor Frauen entblössen konnte. Die absurde Lust, die ich empfand, als ich mich ihnen zeigte, ist unbeschreiblich.»
Der Womanizer unter den Philosophen. Er hatte zahlreiche Affären, darunter viele adlige Frauen. Die daraus entstehenden Kinder gab er ins Waisenhaus, weil sie ihn bei seinem grossen philosophischen Schaffen gestört hätten. In seinen «Confessions» berichtet er von seinen sexuellen Vorlieben wie Exhibitionismus: «Ich trieb mich in dunklen Strassen und einsamen Orten rum, wo ich mich vor Frauen entblössen konnte. Die absurde Lust, die ich empfand, als ich mich ihnen zeigte, ist unbeschreiblich.»
Keystone
Und zum Schluss die Frage: Wie sieht es mit den gegenwärtigen Philosophen aus? Richard David Precht – nicht im Buch drin – scheint Glück zu haben. Mit «Liebe. Ein unordentliches Gefühl» hat er einen Bestseller zum Thema verfasst. Er ist mit einer luxemburgischen Moderatorin verheiratet und hat mit ihr ein Kind und drei Stiefkinder.
Und zum Schluss die Frage: Wie sieht es mit den gegenwärtigen Philosophen aus? Richard David Precht – nicht im Buch drin – scheint Glück zu haben. Mit «Liebe. Ein unordentliches Gefühl» hat er einen Bestseller zum Thema verfasst. Er ist mit einer luxemburgischen Moderatorin verheiratet und hat mit ihr ein Kind und drei Stiefkinder.
SRF
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Hat Bob Dylan, wie so oft, recht? Er meinte: «Man kann nicht gleichzeitig verliebt und weise sein.» Ob darum so viele Philosophen in der Liebe gescheitert sind oder es gar nicht erst probiert haben? In «Great Philosophers Who Failed at Love» porträtiert der Autor Andrew Shaffer Philosophen von Augustin und Althusser bis zu Sokrates und Schopenhauer in ihrem Liebesleben – und vergleicht das mit dem, was sie darüber gesagt haben.

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