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Der Mythos der grossen Liebe

Im Roman «Schmerz» ist die Hauptfigur reifer geworden, wie Zeruya Shalev selbst hat sie mit den Folgen eines Terroranschlags zu kämpfen. Am Dienstag kommt die israelische Autorin zu einer Lesung nach Bern.

Sie schreibt über die vielen Gesichter der Liebe: Zeruya Shalev 2014 bei der Übergabe des renommierten Prix Femina für ausländische Romane.
Sie schreibt über die vielen Gesichter der Liebe: Zeruya Shalev 2014 bei der Übergabe des renommierten Prix Femina für ausländische Romane.
Imago

Ein Wort braucht es nur von ihrem Ehemann, dann ist er wieder da, mit seiner ganzen Wucht: der Schmerz, der sie lähmte, nachdem sie zehn Jahre zuvor durch Zufall in ein Selbstmordattentat geraten war. Sie verkroch sich in ihrem Bett und wollte nicht einmal mehr ihre beiden Kinder sehen.

In der Zwischenzeit hat Iris sich eine Existenz aufgebaut. Sie ist Direktorin einer Schule geworden, engagiert sich mit pädagogischen Programmen für Toleranz und hat Ansehen für ihren Erfolg im Umgang mit schwierigen Kindern.

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