Zum Hauptinhalt springen

Der höllische Bösewicht ist ein Schweizer

Dan Brown jongliert in seinem neuen Roman «Inferno» erneut gekonnt mit Codes und Mystik. Gegenspieler ist diesmal nicht die Kirche, sondern die Wissenschaft.

Höllenbeschreibung: Ausschnitt aus Boticellis Gemälde «La Mappa Dell'Inferno».
Höllenbeschreibung: Ausschnitt aus Boticellis Gemälde «La Mappa Dell'Inferno».

«Lasset, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!» So lautete Dante Alighieris Inschrift über der Hölle in seiner «Göttlichen Komödie». Geschrieben hat er diese Zeile vor 700 Jahren – und heute ist die Dichtung wieder gefragt. Zu verdanken hat sie das dem Amerikaner Dan Brown, dessen neuer Roman «Inferno» auf Dantes Höllenbeschreibung Bezug nimmt. Dies passt zum beispiellosen Hype, den eine Brown-Veröffentlichung begleitet, ebenso wie der international gleichgeschaltete Verkaufsstart. Die Übersetzer mussten von Wachmännern beschützt in einem Bunker arbeiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.