Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Diskussionen um Farben sind oft emotional»

Farbkarten sind wie Kompasse. Sie helfen, Altstädte oder Neubauquartiere in den passenden Tönen anzustreichen, zu renovieren, neu zu gestalten.
Sie entstehen im Haus der Farbe, wo sich auch die Höhere Fachschule für Farbgestaltung befindet. Im Raum hinten stapeln sich Werkzeuge und Behälter voller Pigmente.
Sie erklären, dass auch die Technik, mit der eine Farbe aufgetragen wird entscheidend ist für den Effekt, ebenso der gewählte Untergrund (Wand links) und die Struktur der Fassade (hintere Wand).
1 / 11
So sehen viele Gänge in der ZHDK aus: steril. Das drückte vor allem den teilweise sehr jungen Studierenden der Tanzakademie aufs Gemüt.
Künstlerin Farbgestalterin Susanne Sauter wurde beauftragt, das zu ändern. Für zwei lange Flure wählte sie eine geometrische Farbsprache, nur horizontale und vertikale Linien. Die Tänzer und Tänzerinnen, Lehrpersonen, Physiotherapeutinnen und Schneider die hier durch die Gänge gehen, bringen das Leben.
In der ZHDK hat sie selbst gestrichen, einige Farben vor Ort angepasst. Während ihrer Ausbildung als Malerin in den 80er-Jahren hat sie miterlebt, wie Farbmischmaschinen aufkamen. Seither gehe das Wissen, wie man Farben selber mische, vor Ort allenfalls auf den spezifischen Untergrund anpasse, immer mehr verloren.
1 / 8

«Die Frage sollte nicht lauten: Gefällt es mir und meiner Frau? Sondern: Ist es ein Beitrag zu einem guten Ortsbild?»

Stephanie Wettstein, Co-Leiterin Haus der Farbe, Zürich