Zum Hauptinhalt springen

Architektin höhlt Felsen für Messner-Museum aus

Drei Millionen Euro hat es gekostet: Das sechste und letzte Museum der Bergsteigerlegende Reinhold Messmer ist eröffnet worden.

Ein Museum im Berg: Visualisierung des Gebäudes.
Ein Museum im Berg: Visualisierung des Gebäudes.
Messner Mountain Museum
Von Aussen sind drei schräge Würfel zu sehen, die auch als Aussichtspunkte dienen, sowie der Eingang. (24. Juli 2015)
Von Aussen sind drei schräge Würfel zu sehen, die auch als Aussichtspunkte dienen, sowie der Eingang. (24. Juli 2015)
Iris Garavelli, Keystone
Das grösstenteils unterirdische Museum «Corones» zeigt die Entwicklung des Bergsteigens und wie sich die Ausrüstung verbessert hat. (24. Juli 2015)
Das grösstenteils unterirdische Museum «Corones» zeigt die Entwicklung des Bergsteigens und wie sich die Ausrüstung verbessert hat. (24. Juli 2015)
Iris Garavelli, Keystone
1 / 3

Bergsteigerlegende Reinhold Messner hat zusammen mit der Stararchitektin Zaha Hadid ein neues Bergmuseum entworfen. Auf 2275 Metern Höhe eröffnete am Freitag auf dem Kronplatz in Südtirol der beeindruckende Bau.

Das grösstenteils unterirdische Museum «Corones» zeigt die Entwicklung des Bergsteigens und wie sich die Ausrüstung verbessert hat. Es soll auch den Kulturtourismus auf dem Skiberg ankurbeln.

Schräge Würfel

Der Drei-Millionen-Euro-Bau sei das sechste und letzte Berg-Museum des Extremalpinisten, heisst es in einer Mitteilung. Das Museum liegt grösstenteils im Berg, den Hadid dafür aushöhlen liess. Von Aussen sind drei schräge Würfel zu sehen, die auch als Aussichtspunkte dienen, sowie der Eingang.

Der Beton und die geschwungenen Linien, typische Stilmittel der irakischen Architektin, setzen einen starken Kontrast zu der felsigen und schroffen Bergwelt. Bei der Einweihung war der Eingang ganz in blaues Loden gehüllt. Der gebürtige Südtiroler Messner hat als erster Mensch alle Achttausender bestiegen.

SDA/dia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch