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Schulsozialarbeit im OberhasliKonzept für die Schulsozialarbeit überarbeitet und genehmigt

Der Gemeinderat Meiringen hat das überarbeitete Schulsozialarbeit-Konzept genehmigt. Das Stellenpensum soll auf 60 Prozent erhöht werden.

Der Gemeinderat hat das überarbeitete Konzept der Schulsozialarbeit genehmigt, wie die Gemeinde Meiringen mitteilt. Nachdem die umliegenden Gemeinden der Einführung der Schulsozialarbeit an der Oberstufe (OZO) zugestimmt, auf der Primarstufe aber abgelehnt haben, sei das Konzept entsprechend angepasst worden. Der Gemeinderat Meiringen hat der Einführung der Schulsozialarbeit an der Oberstufe und an der Primarstufe der Schule Meiringen zugestimmt. Das Stellenpensum betrage neu 60 Prozent.

Die Kosten für die Oberstufe werden jährlich anhand der aktuellen Schülerzahlen nach Wohnsitz den Gemeinden zugeteilt. Die kantonale Erziehungsdirektion beteilige sich mit 10 Prozent an den Lohnkosten. Bereits 67 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Kanton Bern haben Zugang zu einer Schulsozialarbeit.

«Der Gemeinderat und die Schulleitung sind überzeugt, dass der Bedarf zur Unterstützung der Schule bei Themen wie Mobbing, Disziplinarisches, Belastung nach Trennung/Scheidung, Prävention etc. in Zukunft ansteigen wird», steht weiter in der Mitteilung. Die Einführung einer Schulsozialarbeit sei in der heutigen Zeit ein Muss für eine Gemeinde, welcher die Bildung und das Wohl der Kinder wichtig sind.

Der Verpflichtungskredit für die Einführung der Schulsozialarbeit wird der Gemeindeversammlung vom 30. November zur Genehmigung vorgelegt. In der Gemeindezeitung «Aufwind» werde vorgängig ausführlich darüber informiert werden.

pd/ngg