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Die Reformierten und das VirusKirchen im Corona-Dilemma

Eigentlich möchten die Kirchen Gemeinschaft feiern. In Zeiten des Coronavirus müssen aber auch sie die Menschen anweisen, Abstand zu halten.

Die behördlich verordneten Listen, in die sich die Gottesdienstbesucher eintragen mussten, sind zwar verschwunden. Über die Risiken des Coronavirus müssen die Kirchen aber weiterhin informieren.
Die behördlich verordneten Listen, in die sich die Gottesdienstbesucher eintragen mussten, sind zwar verschwunden. Über die Risiken des Coronavirus müssen die Kirchen aber weiterhin informieren.
Foto: Beat Mathys

Die Szenen aus einem Trauergottesdienst von Mitte Woche in Köniz stehen exemplarisch für das Spannungsfeld, das sich für die Kirchen im Umgang mit dem hochansteckenden Coronavirus auftut. Am Anfang der Feier standen Listen, in die sich jeder und jede eintragen musste. Mit ihrer Unterschrift bestätigten die Besucherinnen und Besucher, dass sie in letzter Zeit weder Kontakt zu einem Erkrankten hatten noch aus einem der bekannten Risikogebiete angereist waren und sich auch selber nicht krank oder gar fiebrig fühlten.

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