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Momente mit Maradona«Kein Zweifel, neben mir sitzt – Diego, Diego Maradona!»

Viele haben den Ballkünstler bewundert. Nur wenige hatten persönliche Erlebnisse mit ihm. Vier Sportredaktoren der SonntagsZeitung erzählen von ihren Begegnungen mit dem Weltstar.

Zehn Sekunden

Als es nur Fussballpoesie war, damals in Mexico-City bei der WM, und wir uns auf der Tribüne ungläubig anschauten – oh Gott, wie, wie, wie hat er dieses Wahnsinnstor nur gemacht? –, und viele laut geschrien haben vor Entzückung, nach seinem Slalomlauf um ein halbes dutzend Engländer herum.

Als jeweils schon sein Warmmachen zur Kunst wurde, einmal in Zürich, am Tag vor dem Spiel gegen Wettingen, die ganze Platzhälfte und wieder zurück, hielt er den Ball immer in der Luft, Fuss, Knie, Kopf, Schulter; oder dann im Münchner Olympiastadion, er war ein Zirkusjongleur und auch etwas Clown mit dem Ball, der ihm alles bedeutete, mit kindlicher Freude im Takt von Opus’ «Live is life».

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