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Saisonende wegen CoronavirusKein Meisterrennen trotz ausgezeichneter Form

Langenthal eliminierte im Viertelfinal überraschend Olten. Der Abbruch der Saison ist daher für die Mannschaft frustrierend, wird aber als richtig erachtet.

Langenthals Fans feiern ihre Spieler nach dem Viertelfinalsieg gegen Olten. Weitere Siege wird es in dieser Saison nicht geben.
Langenthals Fans feiern ihre Spieler nach dem Viertelfinalsieg gegen Olten. Weitere Siege wird es in dieser Saison nicht geben.
Foto. Leroy Ryser

Jetzt ist es also definitiv, auch in der Schweiz wird die Eishockeysaison wegen der Situation um das Coronavirus abgebrochen. Vier Teams des SC Langenthal sind davon betroffen. Die Frauen, die U-15- und die U-20-Junioren strebten nach dem Aufstieg, in der Swiss League stand der SCL im Halbfinal nach dem überraschenden Sieg gegen Olten. «Diesen Sieg hätte niemand erwartet, aber wir haben ihn geschafft. Wir haben gut gespielt und waren in einer guten Form. Deshalb wäre es auch gegen Kloten interessant geworden», ist Stürmer Dario Kummer überzeugt. Entsprechend enttäuscht sei man nun, dass es nicht dazu kommen werde. Die Mannschaft trainierte gemeinsam im Kraftraum, als sie die Neuigkeiten erfuhr. «Wir sind dann aber trotzdem aufs Eis und haben ein Spiel-und-Spass-Training gemacht», sagt Kummer. Das alles sei aber speziell gewesen, gerade mit dem Wissen, dass die Saison nicht fortgesetzt werde. «Auf diese Zeit haben wir lange hingearbeitet und jetzt ist es fertig. Wir können das nicht ändern, aber natürlich sind wir enttäuscht, weil wir gerne gespielt hätten», sagt der SCL-Stürmer. Frühzeitige Ferien strebt kein Eishockeyspieler an; wegen des Coronavirus ist Reisen derzeit sowieso nur beschränkt möglich.

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