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Kampf gegen CoronavirusKanton Bern will Infektionsherde frühzeitig aufspüren

Die Kantonsbehörden lancieren eine Plattform für Corona-Verdachtsfälle. Sie soll Aufschluss geben, welche Gemeinden besonders vom Virus tangiert sind.

Mitte März war Social Distancing velerorts noch ein Fremdwort, wie hier auf der Kleinen Schanze. Dennoch ist bislang keine Berner Gemeinde bekannt, in der das Coronavirus besonders gewütet hat.
Mitte März war Social Distancing velerorts noch ein Fremdwort, wie hier auf der Kleinen Schanze. Dennoch ist bislang keine Berner Gemeinde bekannt, in der das Coronavirus besonders gewütet hat.
Foto: Franziska Rothenbühler

Die Idee ist simpel. Möglichst viele Menschen in der Schweiz sollen in diesen Tagen die Website covidtracker.ch besuchen und dort sechs einfache Fragen beantworten. Zum Beispiel: Hatten Sie Kontakt zu einem positiven Fall von Covid-19? Oder: Fühlen Sie sich gesund? Verlangt werden weiter Angaben zu Geschlecht, Geburtsjahr, den letzten Ziffern der Telefonnummer sowie die Postleitzahl. Eine Minute dauert das Ausfüllen des Formulars nur. Das Versprechen, das man im Gegenzug erhält, ist dafür umso grösser: «Ihre Daten können helfen, Leben zu retten», schreiben die Macher.

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