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Corona-Studie aus GenfKinder verbreiten das Virus doch

Kinder und Jugendliche stecken sich überdurchschnittlich häufig an. Eine neue grosse Studie aus Genf zeigt, dass sie bei der Ausbreitung des Coronavirus eine Rolle spielen.

Ab der 4. Klasse gilt Maskenpflicht: Unterricht im Schulhaus Fluntern am 25. Januar 2021 in Zürich.
Ab der 4. Klasse gilt Maskenpflicht: Unterricht im Schulhaus Fluntern am 25. Januar 2021 in Zürich.
Foto: Ennio Leanza (Keystone) 

Rund 1,5 Millionen Menschen in der Schweiz haben sich schätzungsweise seit Beginn der Pandemie mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt. Diese Hochrechnung basiert auf einer aktuellen Studie aus dem Kanton Genf. Umgerechnet sind das etwa 16 Prozent der Schweizer Bevölkerung – das ist zwar mehr als doppelt so viel wie nach der ersten Welle, aber immer noch viel zu wenig, um eine Herdenimmunität zu erreichen.

Für ihre Studie haben Forscher der Uni Genf zwischen Mitte November und Mitte Dezember rund 4000 Menschen aus allen Altersgruppen Blut abgenommen und dieses auf Antikörper gegen das Coronavirus untersucht. Wer diese spezifischen Antikörper im Blut hat, war bereits mit Sars-CoV-2 infiziert. Bei 820 der getesteten Menschen fiel der Test positiv aus, was einer Durchseuchung, respektive einer sogenannten Seroprävalenz von 21 Prozent entspricht. Im Kanton Genf haben sich demnach bislang deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus angesteckt als in der gesamten Schweiz.

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