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Familie aus Wyssachen «In Manila ist das Virus zweitrangig»

In der Hauptstadt der Philippinen dominiert die Hungersnot. Pfarrerin Barbara Stankowski und ihr Mann berichten von den Zuständen an ihrem neuen Wohnort.

Wegen der engen Wohnverhältnisse treffen sich die Kinder draussen. Man glaubt es kaum: Manche lassen dort sogar Drachen steigen.
Wegen der engen Wohnverhältnisse treffen sich die Kinder draussen. Man glaubt es kaum: Manche lassen dort sogar Drachen steigen.
Fotos: zvg

Barbara Stankowski, Simon Stankowski, wie frei können Sie sich im Moment in Metro-Manila bewegen?

Barbara Stankowski: Die ganze Hauptstadtregion steht seit dem 15. März unter strenger Quarantäne. Einige Stadtteile stehen sogar unter sehr strenger Quarantäne, weil es dort mehr als drei bestätigte Corona-Fälle gibt. In einem solchen Teil liegt unser Quartier, Barangay genannt. Wir dürfen es im Moment nicht verlassen. Jeder Haushalt erhält einen Quarantäne-Pass. Bei uns besitzt ihn Simon. Damit kann er etwa einkaufen gehen. Die Buben und ich bleiben in unserem Häuschen. Nur ab und zu gehe ich in die Apotheke in der Nähe, um an die frische Luft zu kommen. Es könnte aber sein, dass in den nächsten Tagen die Kontrollen verstärkt werden. Dann wäre es aus mit dieser kleinen Freiheit.

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