Zum Hauptinhalt springen

Ersatzbau für die alte Berner Festhalle«In Bern gibt es ein Konzerthallen-Vakuum»

Falls das Stadtberner Stimmvolk dem Beitrag an den Bau einer neuen Festhalle zustimmt, könnte die Stadt auf dem Radar für grosse Bands erscheinen.

Ein Blick in die goldenen Tage der Festhalle: Die Rolling Stones zogen im Jahr 1973 das Berner Publikum in Scharen an.
Ein Blick in die goldenen Tage der Festhalle: Die Rolling Stones zogen im Jahr 1973 das Berner Publikum in Scharen an.
Foto: Hans Ueli Trachsel

Als 14-Jähriger besuchte Philippe Cornu das Konzert der Rolling Stones in der Berner Festhalle. Das war 1973. Die Stones waren nicht die erste grosse Band, die dort spielte: Bereits 1968 trat Deep Purple in der Halle auf. Später folgten Genesis, Johnny Cash, Frank Zappa, Status Quo, Boney M., The Police, Cash, Sting, ZZ Top. Bands, deren Namen wohl auch die jüngere Generation schon mal gehört hat, kamen nach Bern.

Cornu erinnert sich: «Solch grosse Shows kamen in den 1970ern auf», sagt er. Damals genügte die Festhalle den Anforderungen noch. Mit der Eröffnung des Hallenstadions in Zürich und der St.-Jakobs-Halle in Basel verlor die Halle jedoch zunehmend an Bedeutung. «Die technischen Ansprüche der Bands wurden immer grösser», weiss Cornu. In der alten Festhalle musste er daher aufwendige und kostenintensive temporäre Technik einbauen, um ein Konzert zu veranstalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.