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«Ich schwanke zwischen Angst und Zuversicht»

Redaktorin Edith Krähenbühl hat zystische Fibrose. Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus ist deshalb für sie besonders bedrohlich.

Spazieren durch die Allee anstatt Yoga im Studio: Edith Krähenbühl, die mit zystischer Fibrose lebt, muss Kontakte minimieren. Foto: Adrian Moser
Spazieren durch die Allee anstatt Yoga im Studio: Edith Krähenbühl, die mit zystischer Fibrose lebt, muss Kontakte minimieren. Foto: Adrian Moser

Ich bin 34 Jahre alt und wohne seit einer Woche wieder in meinem Kinderzimmer. Grund dafür ist das neue Coronavirus. Ich lebe mit der Erbkrankheit zystische Fibrose (CF) und gehöre damit zur sogenannten Risikogruppe. Meine Lungenfunktion beträgt – verglichen mit derjenigen einer gesunden Frau meines Alters – noch um die 40 Prozent. Täglich mache ich zwei bis drei Stunden Atemtherapie, um meine Lunge von dem zähen Sekret, das eine Folge der CF ist, zu reinigen. Ich brauche mehr Zeit für Schlaf und Erholung und statt des Lifts die Treppe zu nehmen, ist für mich eine sportliche Leistung. Nicht trotzdem, sondern gerade deswegen liebe ich das Leben sehr.

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