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Naomi Lareine im Podcast «Ich hatte immer Crushes auf meine Lehrerinnen»

Im Podcast «Wahrheit, Wein und Eisenring» sprechen Prominente über Tabus. In der neuen Folge redet die Rapperin Naomi Lareine über ihr Outing und Guilty Pleasures.

Naomi Lareines grösster Albtraum: «Dass ich bei einem Auftritt ausrutsche oder auf die Bühne kotze.»
Naomi Lareines grösster Albtraum: «Dass ich bei einem Auftritt ausrutsche oder auf die Bühne kotze.»
Foto: Mirja Gabathuler

Im Gespräch mit der Moderatorin Yvonne Eisenring gibt es keine Tabus. Vor der Rapperin Naomi Lareine liegt ein Stapel Karten, auf denen Begriffe wie Libido, Versagen oder Exzess stehen. Jede Karte, die sie aus dem Stapel zieht, wird zum Thema. Naomi Lareine darf das Gespräch abbrechen, eine Frage verweigern oder eine Gegenfrage stellen. Alles ist erlaubt – ausser zu lügen.

Drei Karten und drei Antworten aus dem Gespräch.

Karte «Libido»

«Ich stehe schon sehr lange auf Frauen. Ich hatte immer Crushes auf meine Lehrerinnen. Aber als junge Person merkt man nicht, dass man lesbisch ist. In der Pubertät dachte ich, irgendetwas würde nicht mit mir stimmen, und sagte meiner Schwester, der Sex mit Männern gefalle mir nicht. Sie sagte, ich müsse noch herausfinden, was mir gefalle. Als ich dann aber das erste Mal etwas mit einer Frau hatte, war mir völlig klar, was los war. Das war mit 21, also sehr spät. Danach dachte ich eine Weile, ich sei bisexuell. Irgendwann sagte ich mir, es ist auch okay, einfach nur lesbisch zu sein.»

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