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Sunil Manns Krimi «Der Schwur»«Ich hatte grosse Lust, etwas Neues zu machen»

Neues Personal, Flüchtlingselend, traumatisierte Figuren: Der gebürtige Oberländer Sunil Mann macht mit dem Krimi «Schwur» einen Schnitt. Der Autor erzählt, warum er sich von Vijay Kumar gelöst hat und ein ernstes Thema umsetzt.

Flüchtingsnot auf hoher See. Sunil Manns Kriminalroman thematisiert Menschen-, Organ- und Drogenhandel.
Flüchtingsnot auf hoher See. Sunil Manns Kriminalroman thematisiert Menschen-, Organ- und Drogenhandel.
Foto: Reuters

Sunil Mann, Ihr neustes Buch ist so etwas wie ein Abschied und Neuanfang. Nach sieben Krimis mit Privatdetektiv Vijay Kumar ist plötzlich Schluss. Warum?

Ich habe zehn Jahre mit dieser fiktiven Figur und den anderen Protagonisten verbracht. Danach hatte ich die Nase voll. Ich kann den Figuren nichts Neues mehr andichten und hatte grosse Lust, etwas Neues zu machen. Den Flüchtlingsstrang mit dem Mädchen Faith hatte ich schon lange im Hinterkopf. Aber zu Vijay Kumar mit seinem lockeren, sarkastischen Ton hätte eine so ernste Geschichte nicht gepasst. Die Diskrepanz wäre zu gross gewesen.

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