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Rassismus in der Schweiz«Ich bin es leid, gefragt zu werden, ob ich Drogen verkaufe»

Was erleben People of Color im Alltag? Wie denken sie über Rassismus? Was sollten wir wissen? Ein Model,
eine Performerin, ein Rapper und ein Comedian erzählen.

Demonstrierende am «Black Lives Matter»-Protest in Zürich am vergangenen Montag.
Tamedia

Hunderte Schweizerinnen und Schweizer gingen am Pfingstmontag in Zürich, Bern und Genf auf die Strassen, um ihre Solidarität mit dem getöteten George Floyd zu bekunden und gegen Rassismus zu demonstrieren – aufgerüttelt durch die Proteste, die seit Tagen die USA erschüttern. Viele trugen selbst gebastelte Schilder mit Slogans wie «Stop Racial Profiling» oder «Silence Is Violence». Begleitet wurden die Demonstrationen von «Black Lives Matter»-Chören. Die Aussage ist klar: Dass People of Color diskriminiert werden, ist kein USA-spezifisches Thema. Rassismus ist auch in der Schweiz verbreitet und zeigt sich in vielen Formen und auf verschiedenen Ebenen: bei Behörden, in Schulen, im Ausgang, beim Einkaufen.

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