Hunderte US-Firmen fordern von Trump Ende des Handelskrieges

Unternehmen aus dem konservativen Heartland warnen den US-Präsidenten in einem Protestbrief vor den Folgen seiner Politik für die gesamte Wirtschaft.

Soll wieder mit China verhandeln: Donald Trump wird von zahlreichen US-Konzernen mit einem Brief unter Druck gesetzt.

Soll wieder mit China verhandeln: Donald Trump wird von zahlreichen US-Konzernen mit einem Brief unter Druck gesetzt.

(Bild: Reuters)

Im Handelskrieg mit China bekommt US-Präsident Donald Trump Druck von hunderten Unternehmen und Verbänden aus der Mitte des Landes - also der Region, in der die Wahl im Jahr 2016 für sich entschieden hat.

Insgesamt haben mehr als 500 Unternehmen und 140 Vereinigungen am Donnerstag einen Brief an den US-Präsidenten geschickt, in dem sie die Rückkehr eine Ende der Spirale von immer neuen Zöllen und die Rückkehr an den Verhandlungstisch mit China gefordert.

Die Konzerne seien besorgt über die Eskalation des Handelskonflikts mit der immer wieder neuen Einführung von neuen Zöllen. «Wir wissen aus erster Hand, dass zusätzliche Zölle signifikante negative und langfristige Folgen für die Unternehmen, Landwirtschaft, Familien sowie die gesamte US-Wirtschaft haben», hiess es in dem Brief mit dem Titel «Tariffs Hurt the Heartland».

Unter dem Begriff Heartland sind in den USA, alle Bundesstaaten gemeint, die nicht an der Küste liegen.

sda/red

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