Zum Hauptinhalt springen

Störche in LangenthalHerr und Frau Adebar sind zurück

Das Weissstorchenpaar hat sich wieder auf dem Antennenmast im Dennli niedergelassen. Der Region hält es seit Jahren die Treue.

Während sich das Storchenweibchen an der Morgensonne aufwärmt, ist Vater Adebar mit Instandstellungsarbeiten am Horst beschäftigt.
Während sich das Storchenweibchen an der Morgensonne aufwärmt, ist Vater Adebar mit Instandstellungsarbeiten am Horst beschäftigt.
Fotos: PD/Hanspeter Bühler

Pünktlich, wie all die Jahre zuvor, ist das Storchenweibchen im Februar wieder zum Horst auf dem Antennenmast im Langenthaler Dennliquartier zurückgekehrt. Es wartete geduldig auf das Männchen, das nur wenige Tage später am gemeinsamen Brutort eingetroffen ist. Einmal mehr stellt Ornithologe Hanspeter Bühler fest, dass das Storchenpaar über den Winter getrennte Wege geht und sich zu einer bestimmten Zeit wieder am gleichen Brutort einfindet.

Erstmals brütete das Weissstorchenpaar im Jahr 2015 im Dennli auf einem Holzmast mit Wagenrad. Damals zog es zwei Jungtiere auf. Eines davon, mit der Ringnummer SK 079 und dem Namen Fredi, erhielt zusätzlich einen kleinen Sender verpasst. Damit konnte sein Lebensweg über mehrere Jahre im Internet verfolgt werden. Fredi ist jedoch im vergangenen Jahr in Frankreich tödlich verunglückt.

Nachdem es im Winter getrennte Wege gegangen ist, geniesst das Langenthaler Storchenpaar nun die Aussicht auf «seinem» Antennenmast.
Nachdem es im Winter getrennte Wege gegangen ist, geniesst das Langenthaler Storchenpaar nun die Aussicht auf «seinem» Antennenmast.

Seine Eltern aber haben seit 2015 ihrem Brutort Langenthal die Treue gehalten. Zwar errichteten sie auf dem nahe gelegenen hohen Antennenmast einen neuen Horst, wo sie seit 2017 mittlerweile schon fünf Jungtiere grossgezogen haben. Hanspeter Bühler hofft, dass dieses Jahr ihre bereits siebente Brutsaison in Langenthal von Erfolg gekrönt sein wird.

bey