Zum Hauptinhalt springen

Kulturgeschichte der WärmestrahlerHeizpilz, der Spaltpilz

Terrassenheizungen könnten diesen Winter ein Revival erleben. Wer hat sie erfunden? Die Spur führt zu italienischen Boulevardcafés und einem deutschen Taxifahrer.

Man liebt sie, oder man hasst sie: Ein Wärmestrahler in einem Strassencafé.
Man liebt sie, oder man hasst sie: Ein Wärmestrahler in einem Strassencafé.
Foto: Frank Rumpenhorst (Keystone)

In diesen Tagen beginnt die Pilzsaison, und es könnte heuer ein sehr gutes Jahr werden. Was indes nicht daran liegt, dass der Wettermix aus Sonne, Wärme und Regen besonders vorteilhaft gewesen wäre. Grund ist eine Mischung aus virusbedingter Abneigung gegen geschlossene Innenräume, desperaten Wirten und behördlichen Lockerungen. Die Rede ist von den Heizhauben, die einen wohlig-warmen Luftschwall ausströmen und kalte Winternächte etwas erträglicher machen. Gastronomen lieben sie, Umweltschützer hassen sie. Und man selbst, nun, im Grunde liebt man sie auch, aber das darf man nicht laut sagen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.