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Thun vor 150 JahrenHauptmann erfand neuartige Munition

Ein Hauptmann entwickelte in Thun eine neue Munition für Revolver. Als vorteilhaft wurde dabei in erster Linie der günstige Preis genannt.

Mit dem Ordonnanzrevolver 1872 wurden anfangs in Thun hergestellte Randfeuerpatronen verschossen.
Mit dem Ordonnanzrevolver 1872 wurden anfangs in Thun hergestellte Randfeuerpatronen verschossen.
Foto: PD/waffensammlung.ch

Am 18. Mai 1870 berichtete das «Thuner Blatt» über eine neue, in Thun entwickelte Munition. Ein gewisser «Hauptmann Gressli» habe eine Revolver-Randzündungs-Munition erfunden, welche nur 3 Cent pro Stück koste. «Die Umänderung der Revolver zum Gebrauch der Munition kostet 3 Fr. 50 Ct. und wird die Verwendung durch das hiesige Zeughaus besorgt», hiess es. Die Umänderung für Besitzer derartiger Revolver sei umso vorteilhafter, als die zugehörige Munition im eidgenössischen Laboratorium hergestellt und zum billigen Preis von 3 Franken per 100 Stück abgegeben werde. «Die Kosten der Umänderung werden sich durch den Preisunterschied der Munition schon am ersten Hundert Patronen zurückzahlen.»

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