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Wahlen im Kanton JuraGrüne gewinnen drei Sitze im jurassischen Parlament

Trotz des Wahlsiegs der Grünen können die Bürgerlichen die Mehrheit im jurassichen Parlament verteidigen.

Die Grünen stellen mit ihren zusätzlichen drei Mandaten nun sieben der insgesamt 60 Abgeordneten im Parlament des jüngsten Schweizer Kantons. Im Bild: Celine Robert-Charrue Linder von den Grünen beim Interview-Termin.
Die Grünen stellen mit ihren zusätzlichen drei Mandaten nun sieben der insgesamt 60 Abgeordneten im Parlament des jüngsten Schweizer Kantons. Im Bild: Celine Robert-Charrue Linder von den Grünen beim Interview-Termin.
Foto: Keystone

Bei den Parlamentswahlen im Kanton Jura haben die Bürgerlichen ihre Mehrheit trotz Sitzverlusten verteidigen können. Wahlsieger sind die Grünen mit drei Sitzgewinnen. Und die Grünliberalen ziehen erstmals ins jurassische Parlament ein.

Die Grünen stellen mit ihren zusätzlichen drei Mandaten nun sieben der insgesamt 60 Abgeordneten im Parlament des jüngsten Schweizer Kantons. Die SP verzeichnete einen Sitzgewinn und stellt damit in der neuen Legislatur 13 Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Die links-alternative CS-POP konnte ihre zwei Sitze halten.

Zu den Wahlsiegern gehören auch die Grünliberalen, die im Kanton Jura zum ersten Mal angetreten sind. Sie eroberten auf Anhieb zwei Sitze im Parlament.

Zwei Sitzverluste hinnehmen musste dagegen die unabhängige Christlich-soziale Partei (PCSI), die nun noch sechs Mandate hat.

Bürgerliche verlieren Sitze

Mit ebenfalls zwei Sitzverlusten stellt die CVP als nach wie vor stärkste jurassische Partei im Vergleich zu den letzten Wahlen noch 15 Abgeordnete. Derzeit hat die CVP indes wegen drei Abtrünnigen nur noch 14 Sitze.

Je einen Sitz verloren haben auch die Freisinnigen und die SVP. Die FDP hat nun 8 Mandaten, die SVP deren sieben. CVP, FDP und SVP haben damit zusammen 30 Sitze. Zusammen mit der GLP bringt es das bürgerliche Lager auf 32 Sitze. Im links-grünen Lager stellen SP, Grüne, CS-POP und PCSI in der nächsten Legislatur. 28 Abgeordnete.

Nach Schliessung der Wahllokale am Sonntagmittag dauerte es bis zur Veröffentlichung der Resultate der Partamentswahlen nahezu 24 Stunden. Grund waren Probleme bei der Auszählung in zwei Gemeinden. In diesen nahm die Staatskanzlei am Montag eine Nachzählung vor.

Neben dem Parlament wurde im Kanton Jura am Sonntag auch die Regierung neu gewählt. Weil niemand das absolute Mehr erreichte, kommt es am 8. November zu einem zweiten Wahlgang.

SDA/step

7 Kommentare
    Josef Hofstetter

    Wenn die Vernunft wiede einmal einkehrt und die grüne Hysterie verfliegt, die Menschen feststellen, dass Sie mit dieser sinnlosen Politik sich selbst das Grab schaufeln, dann werden die Grünen von selbst wieder vetrschwinden. Wenn die Menschen feststellen, dass Greta eine rein kommerzielle Aufgabe hatte und von undurchsitigen Gruppen gesteuert wurde, oder warum haben Journalisten von Beginn an Greta immer begleitet und warum konnte ein Film über die ganze Zeit der Weltreisen gedreht werden und warum konnten Auftritte mit sogenannten Prominenten erfolgen. Auch wegen Greta können wir das Klima nicht verändern. Rein kommerzielle Illusion.