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Corona-Fälle in Wengener HotelsGrosser Frust, grosses Verständnis

Nachdem sich der grosse Schock über die Absage der Lauberhornrennen etwas gelegt hat, bestätigt OK-Chef Urs Näpflin: «Es war der einzig richtige Entscheid.»

Wenig Verkehr: Die verschneite Dorfstrasse von Wengen am Dienstagmittag. Rechts das coronabedingt geschlossene Hotel Victoria.
Wenig Verkehr: Die verschneite Dorfstrasse von Wengen am Dienstagmittag. Rechts das coronabedingt geschlossene Hotel Victoria.
Foto: Bruno Petroni

Dienstag gegen Mittag in Wengen: 20 Stunden nach der Schocknachricht aus Bern, wonach die 91. Lauberhornrennen aufgrund der prekären Corona-Situation abgesagt worden sind, herrscht Leere im Bergdorf. Vom Männlichen herab nähern sich die ersten Schneeflocken bringenden Nebelbänke. In der Ferne ist der Air-Glaciers-Helikopter zu hören, der pausenlos Material von der Lauberhornstrecke zur Basis nach Lauterbrunnen transportiert.

«Der Frust ist gross»

Auf der Wiese mitten im Dorf, wo sonst vor und nach den Rennen traditionsgemäss die Skistars von bis zu 5000 Fans gefeiert werden, steht ein schlichtes weisses Zelt. Es ist das Zentrum für Corona-Schnelltests. Jürg Bachmann, Chef des 120-köpfigen Ordnungsdienstes, und sein Stellvertreter Beat Uebersax sind mit den Ski unterwegs. Sie nehmen Abschied von den 91. Lauberhornrennen, die aus bekannten Gründen gar nicht stattfinden können.

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