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Abgesagtes Fest in TrubschachenGrosse Solidarität und ein positiver Abschluss

Sie befürchteten «ein ernsthaftes Finanzproblem». Doch jetzt sieht die Sache für die Organisatoren des abgesagten Emmentalischen Schwingfestes 2020 gar nicht so schlecht aus.

So ähnlich wie hier 2007 am Emmentalischen Schwingfest in Trubschachen hätte es auch 2020 aussehen sollen. Doch das Fest musste wegen Corona abgesagt werden.
So ähnlich wie hier 2007 am Emmentalischen Schwingfest in Trubschachen hätte es auch 2020 aussehen sollen. Doch das Fest musste wegen Corona abgesagt werden.
Foto: Hans Wüthrich

Während die Nachbarn in Eggiwil darauf vertrauen, dass das Emmentalische Schwingfest dieses Jahr in irgendeiner Form stattfinden kann, mussten die Verantwortlichen das letztjährige Emmentalische in Trubschachen wegen des damaligen, Corona-bedingten Veranstaltungsverbots absagen. Das Schwingfest war für das Wochenende vom 10. Mai 2020 vorgesehen, das Budget betrug rund 600’000 Franken.

Die Absage erwischte das Organisationskomitee eiskalt: Die Vorbereitungsarbeiten waren im März, als die Pandemie die Schweiz fest in den Griff nahm, weit fortgeschritten, viel Geld war ausgegeben, Tickets waren bereits verkauft, Einnahmen waren keine in Sicht. Man befürchtete einen erheblichen finanziellen Schaden. «Wir bekommen ein ernsthaftes Finanzproblem», sagte Samuel Leuenberger, OK-Präsident des Emmentalischen Schwingfestes Trubschachen, damals gegenüber dieser Zeitung. Er und sein Team setzten auf den Goodwill der Schwingfans und Partner: Sie hofften, dass einige das Geld für die gekauften Tickets nicht zurückverlangen und dass Gönner und Sponsoren ihren Beitrag stehen lassen würden.

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