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Kontrolle in der LandwirtschaftDas Kalb ohne Wasser kann schnell 200 Franken Busse kosten

Landwirtschaftliche Betriebe werden seit diesem Jahr gezielter kontrolliert. Jene mit Mängeln öfter, solche ohne weniger. Ein Augenschein in Zollikofen.

Nicht wegen der Kälber ist Kontrolleur Marcel von Ballmoos (links) auf dem Betrieb von Hugo Emmenegger. Aber die Haltung der Tiere sieht er sich auch nach neuem Kontrollregime immer an.
Nicht wegen der Kälber ist Kontrolleur Marcel von Ballmoos (links) auf dem Betrieb von Hugo Emmenegger. Aber die Haltung der Tiere sieht er sich auch nach neuem Kontrollregime immer an.
Foto: Susanne Keller

«Diesem Kalb hier fehlt Wasser», sagt Marcel von Ballmoos. Der Kontrolleur deutet auf das Tier, das in einer mit Stroh ausgelegten Kälberhütte liegt. Am Zaun rund um seine igluförmige Behausung ist eine Vertiefung für einen Wassernapf – aber dort steht kein solcher drin. Der Stellenleiter der Kontrollorganisation KUL/Carea schaut skeptisch. Kälber müssen ab dem ersten Tag ihres Daseins Zugang zu frischem Wasser haben.

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